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Öffnungszeiten Rathaus

Mo08.00 - 12.00 Uhr14.00 - 16.00 Uhr
Di08.00 - 12.00 Uhr14.00 - 16.00 Uhr
Mi08.00 - 12.00 Uhr
Do08.00 - 12.00 Uhr14.00 - 16.00 Uhr
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Stadt Viechtach

In Viechtach lässt es sich gut leben. Sehr gut sogar. Die gut 8.500 Einwohner, verteilt auf das Stadtzentrum Viechtach und die Stadtteile Blossersberg, Schlatzendorf, Wiesing, Neunußberg, Schönau und Pirka, schätzen die Vorteile eines Mittelzentrums bei gleichzeitiger unmittelbarer Nähe zur wunderbaren Bayerwaldnatur. Herzstück ist dabei der Fluss Schwarzer Regen, der durch Viechtach fließt und der der Region den inoffiziellen Beinamen „Bayerisch Kanada“ verleiht.

Familien finden in Viechtach alle wichtigen Einrichtungen – von drei Kindergärten über Grund- und Mittelschule bis hin zur staatlichen Realschule und das Dominicus-von-Linprun-Gymnasium. Die ARBERLANDklinik Viechtach sowie viele Fachärzte tragen zu einem im wahrsten Sinne des Wortes gesunden Lebensgefühl bei.

Dank internationaler Globalplayer wie der Firma REHAU AG + Co oder LINHARDT GmbH & Co.KG wird der Name Viechtachs als moderner Wirtschaftsstandort in die ganze Welt getragen. Die Bayerwaldstadt bietet vielen heimatnah Arbeit und weist mehr Berufsein- als Auspendler aus – eine Besonderheit in der Region. Nicht nur die Industrie schafft Arbeitsplätze in Viechtach: Der Ort verfügt über zahlreiche erfolgreiche Handwerksbetriebe und zudem sind in Viechtach wichtige Behörden untergebracht. Eine wichtige Rolle kommt auch dem Tourismus zu, denn mit über 60.000 Gästen und 240.000 Übernachtungen pro Jahr zählt Viechtach zu den beliebtesten Urlaubsorten im Bayerischen Wald.

Kulturstadt Viechtach – diesen Titel trägt die Bayerwaldstadt zu Recht. Dank eines guten kulturellen Netzwerks mit vielen Kulturschaffenden vor Ort und vielen kulturellen Einrichtungen bietet Viechtach ganzjährig ein hochkarätiges Kulturprogramm.



Daten und Fakten

Der staatlich anerkannte Luftkurort Viechtach (450 m ü. NN, 8.394 Einwohner) gehört zu den beliebtesten Ferienorten des Bayerischen Waldes.
An einer Talschleife des Schwarzen Regen reizvoll gelegen, zeichnet sich die Stadt auch durch das mildeste Frühjahrs- und Herbstklima des Waldlandes aus, hervorgerufen durch zwei Hauptkämme des Bayerischen Waldes, die sich im Norden und Süden aufbauen. Viechtach und seine Umgebung wird das "grüne Herz des Bayerischen Waldes" genannt.

Nebelfreie Lage und geringe Bewölkungsstunden haben das Institut für angewandte Geodäsie bewogen, nahe bei Viechtach eine Satelliten-Beobachtungsstation einzurichten. Mit dem Logo bestehend aus "Großem Pfahl" und "Schwarzem Regen" bezeugt Viechtach, dass man bestrebt ist, "Urlaub im Einklang mit der Natur" möglich zu machen.


Stadtgebiet

Fläche des Stadtgebiets 62,48 km²
Einwohner
davon männlich
davon weiblich
8.890
4.433
4.457

Hebesätze

Gewerbesteuer 360 v. H.
Grundsteuer A 360 v. H.
Grundsteuer B 360 v. H.

Stadtgeschichte

Die früheste überlieferte urkundliche Nennung des Ortes Viechtach datiert auf das Jahr 1104. Nach ersten Rodungen im 9. Jahrhundert durch das Kloster Metten leiteten zwei Jahrhunderte später die Grafen von Bogen (Klöster Oberalteich, Niederalteich und Windberg) eine gezielte Besiedelungswelle im Bayerischen Wald ein. Mächtige Bogener Dienstleute im Viechtacher Umland waren die Rittergeschlechter der Degenberger und der Nußberger. 1242 ging der Besitz der Grafen von Bogen in die Hände der Wittelsbacher Herzöge über. Dieses Herrscherhaus nahm im 13. Jahrhundert in ganz Bayern Marktgründungen vor; dabei wurde auch Viechtach zum Markt ausgebaut. Viechtach war nie von einer Mauer umgeben; vier Tore und diverse Privilegien grenzten den Ort vom Umland ab. Innerhalb der Marktgrenzen waren alle notwendigen Gewerbe vorhanden.

Schwer hatte der Markt im Laufe der Jahrhunderte unter den diversen Kriegen zu leiden. Andererseits etablierten sich ab dem 18. und im Laufe des 19. Jahrhunderts in Viechtach erfolgreiche Familienunternehmen (Schmaus´scher Leinwandhandel, Kilger´sche Lederfabrikanten). In vielen Häusern in Viechtach wurde die Weberei betrieben. Bereits im 16. Jahrhundert sind in Viechtach ein Kommunbräuhaus und ein ebenfalls markteigenes „Weißes Bräuhaus“ belegt.

Nach der Lockerung der strengen bayerischen Ansässigmachungsgesetze war ab 1868 eine Bebauung auch der Außenbereiche des Ortes möglich. 1891 wurde die Bahnlinie Viechtach Gotteszell eröffnet, 1928 die Linie Viechtach-Blaibach.

In der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg herrschten auch in Viechtach Arbeitslosigkeit und Armut; unter der Nazi-Herrschaft wurde auch hier rigoros das öffentliche Leben gleichgeschaltet. Einer Zerstörung durch die US-amerikanische Armee am Ende des Zweiten Weltkriegs entging der Markt durch kampflose Übergabe. 1953 wurde der expandierende Markt Viechtach zur Stadt erhoben.

Seit 1968 finden auf der Burgruine Neunußberg die auf Karl Gareis zurückgehenden Burgfestspiele statt; der historische Kern des Stücks behandelt den Aufstand der niederbayerischen Ritter 1468/69 gegen Herzog Albrecht IV.

Der Landkreis Viechtach wurde im Zuge der Kreisreform 1972 mit dem Landkreis Regen zusammengelegt, Regen wurde Verwaltungssitz. Viechtach ist heute Standort von Schulen, Behörden, vieler mittelständischer Betriebe und einiger größerer Industrieniederlassungen.

Stadtgebiet

Das gesamte Stadtgebiet der Stadt Viechtach umfasst 62,48 km².
Bei einem Bevölkerungsstand von 8.543 errechnet sich eine Bevölkerungsdichte von 136,73 Einwohnern pro Quadratkilometer.

Die Stadt Viechtach ist in sechs Gemarkungen unterteilt:

  • Viechtach
  • Blossersberg
  • Schlatzendorf
  • Neunußberg
  • Wiesing
  • Schönau

Angrenzende Gemeinden:

  • Stadt Bad Kötzting (Oberpfalz)
  • Gemeinde Prackenbach
  • Gemeinde Kollnburg
  • Gemeinde Geiersthal
  • Gemeinde Drachselsried
  • Gemeinde Arnbruck

Wirtschaftszahlen

Die Stadt Viechtach bietet als Mittelzentrum zahlreiche Arbeitsplätze in Handel, Handwerk und Industrie. Als Behörden- und Schulstadt gibt es ein breites Angebot an Verwaltungsberufen.

Insgesamt stehen in der Stadt Viechtach rund 4.800 Arbeitsplätze zur Verfügung. Täglich pendeln ca. 2.600 Arbeitnehmer in die Stadt – ca. 1.000 Beschäftige arbeiten auswärts.

Weitere aktuelle statistische Daten zu Viechtach erhalten Sie über den Vorbericht zum Haushalt (Link zu Haushalt)

Einwohnerzahlen

Gesamt 8.890
Hauptwohnung 8.423
Nebenwohnung 467

Das Wappen der Stadt Viechtach

Redend für den Namen des 1953 Stadt gewordenen Marktes steht bis heute eine Fichte im Wappen; dieses beruht auf dem Wappenbrief des Herzogs Ernst von Bayern und seines Mündels Adolf von 1437. Da er keine Miniatur aufweist, ist der erste Bildnachweis das aus dieser Zeit stammende, seit 1514 im Abdruck bekannte älteste Siegel mit dem Wappen im Halbrundschild. Ebenso wie das Siegel des 17. und 18. Jahrhunderts versehen die Abbildungen aus dem 16. Jahrhundert die Fichte mit kräftigem Wurzelwerk. Die Zapfen setzte Hupp hinzu. Wening (1721) stellte erstmals den Baum auf grünen Rasen. Im 19. Jahrhundert wurde, vermutlich zur Unterscheidung vom Wappen Oberviechtachs, ein von Silber und Blau schräg geteiltes oder gerautetes Schildhaupt beigefügt.

Der im Auftrag der Stadt Viechtach durch den Künstler Reinhard Schmid erstellte Entwurf vom April 2000 orientiert sich an der ursprünglichen Form und zeigt eine
Fichte mit kräftigem Wurzelwerk auf goldenem Grund im Halbrundschild.

Gemäß Art. 4 Abs. 3 GO (Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern) darf das Stadtwappen von Dritten nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Stadt Viechtach verwendet werden!


Wappen der Stadt Viechtach, eine Fichte mit kräftigem Wurzelwerk auf goldenem Grund im Halbrundschild

Ortsplan

Ausgezeichnete Persönlichkeiten der Stadt Viechtach

Das Ehrenbürgerrecht wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich in besonders herausragendem Maße um das Wohl der Stadt Viechtach verdient gemacht haben und deren Verdienste über den Bereich der Stadt Viechtach hinaus Wirkung zeigen. Die Stadt ehrt damit Mitmenschen, die durch ihr Wirken, die Entwicklung der gesamten Stadt im nachhaltig positiven Sinne beeinflusst und gefördert haben.

Die Auszuzeichnenden müssen nicht Bürger der Stadt Viechtach sein.


  • Karl Lankes (†)
    In Würdigung seiner großen Verdienste, die er in mehr als 40 jähriger Arbeit um die Erhaltung des einzigartigen Naturdenkmales "des Pfahles" und der Erschließung seiner engeren Heimat Viechtach erworben hat. Verleihung am 19.02.1938
  • Franz Xaver Fischl (†)
    In Würdigung seiner Verdienste um die verkehrstechnische Erschließung des Marktes Viechtach. Verleihung am 02.05.1953
  • Georg Hofmann (†), Expositus von Schönau
    In Würdigung seiner wertvollen heimatkundlichen Forschungsarbeit. Verleihung am 02.05.1953
  • Alois Peter (†)
    In Würdigung seiner besonderen Verdienste um den Markt Viechtach. Verleihung am 02.05.1953
  • Anton Lipfl (†), Stadtpfarrer und Bischöflicher Geistlicher Rat
    In dankbarer Anerkennung seiner langjährigen seelsorgerischen Tätigkeit in Viechtach und Mitarbeit in gemeindlichen Angelegenheiten
  • Anna Lackerbauer (†), Rektorin a. D.
    In Anerkennung ihrer großen Verdienste um die Erforschung der Geschichte der Stadt Viechtach durch Herausgabe des Heimatbuches "Viechtach im Wandel der Jahrhunderte". Offizielle Verleihung am 06.04.1962
  • Ernst Häusler (†), Stadtpfarrer und Dekan
    In Anerkennung seiner großen Verdienste um die Förderung des Wohnungsbaues und der Industrieansiedlung in der Stadt Viechtach durch Bereitstellung von Baugrund. Offizielle Verleihung am 06.04.1962
  • Dr. Hans Schellerer (†), Notar i. R., München
    In Anbetracht seiner großzügigen Spende von rd. 30.000 DM für die Renovierung der Katholischen Stadtpfarrkirche und des Josefikirchleins. Offizielle Verleihung am 12.11.1962
  • Karl Gareis (†), Apotheker und Altbürgermeister
    In Anbetracht seiner Verdienste als langjähriger Bürgermeister der Stadt Viechtach und in Würdigung seiner Verdienste auf kulturellem Gebiet und als Kreisnaturschutzbeauftragter des Landkreises Viechtach anlässlich der Vollendung des 60. Lebensjahres. Offizielle Verleihung am 10.10.1966
  • Dr. Heinrich Zenglein (†), Oberfinanzrat, Regensburg
    In Anbetracht seiner großen Verdienste um die Förderung des Wohnungsbaues und der Industrieansiedlung in der Stadt Viechtach durch Bereitstellung von Baugrund. Offizielle Verleihung am 12.01.1968
  • Johann Fersch (†), Stadtpfarrer und Bischöflicher Geistlicher Rat
    In Anerkennung seiner großen Verdienste um die Außen- und Innenrenovierung der Stadtpfarrkirche, der Sankt-Anna-Kapelle und der Errichtung der Pfarr- und Stadtbücherei. Offizielle Verleihung im Oktober 1981
  • Josef Niedermayer (†), 1. Bürgermeister und Landtagsabgeordneter
    In Anerkennung für langjährige hervorragende Leistungen als 1. Bürgermeister der Stadt Viechtach. Offizielle Verleihung am 02.06.1986
  • Helmut Feuchtinger (†), Landrat a. D.
    In Anerkennung seines langjährigen verdienstvollen Wirkens als Landrat des Landkreises Regen auch zum Wohle der Bürger der Stadt Viechtach. Offizielle Verleihung am 18.12.1994
  • Antusch Karl (†), Pfarrer in Wiesing
    Ehrenbürger der ehemaligen Geimeinde Wettzell. Stadtratsbeschluss 11.10.1977
  • Wurzer Josef (†), Pfarrer in Schönau
    Ehrenbürger der ehemaligen Gemeinde Wettzell, Stadtratsbeschluss 11.10.1977
  • Gierl Johann (†), Altbürgermeister der Gemeinde Wiesing
    Ehrenbürger der ehemaligen Gemeinde Wettzell, Stadtratsbeschluss 11.10.1977
  • Loibl Josef (†), Altbürgermeister der Gemeinde Schönau
    Ehrenbürger der ehemaligen Gemeinde Wettzell, Stadtratsbeschluss 11.10.1977

Der Ehrenbrief der Stadt Viechtach wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich durch hervorragende Leistungen auf politischem, kulturellem, wirtschaftlichem oder sozialem Gebiet oder in Erfüllung von Aufgaben oder Maßnahmen zum Wohle der Stadt Viechtach in besonders hohem Maße verdient gemacht haben. Die Stadt ehrt damit Mitmenschen, die sich auf mehreren Ebenen des ehrenamtlichen oder beruflichen Engagement zum Wohle der Stadt Viechtach eingesetzt haben.


  • Helmut Grotz (†)
  • Hans Plötz
  • Werner Pohl (†)
  • Walter Schlicht
  • Berthold Helgert, Stadtpfarrer und Bischöflicher Geistlicher Rat
  • Ernst-Martin Kittelmann, Pfarrer der evangelisch-lutherischen Kirche

Die Ehrenmedaille der Stadt Viechtach wird als Zeichen ehrender und dankbarer Anerkennung für hervorragende Verdienste oder für verdienstvolles Wirken für das Wohl der Stadt Viechtach verliehen. Die Stadt ehrt damit Mitmenschen, die sich durch ihren Einsatz im sozialen oder wirtschaftlichen Bereich, in der Ausübung und Förderung der Kultur Verdienste erworben haben, die zum Wohle der Stadt oder ihrer Bürger von großer Bedeutung sind.


  • Werner Pohl (†)
  • Max Kammermayer (†)
  • Oberin Aphratis (†)
  • Dr. Hermann Winterling (†)
  • Baroin von Staff-Reitzenstein (†)
  • Anton Kilger sen. (†)
  • Dr. Helmut Wagner
  • Helmut Knaus (†)
  • Pfarrer Wurzer (†)
  • Xaver Stoiber (†)
  • Hans Burgis (†)
  • Richard Müller (†)
  • Josef Niedermayer (†)
  • Traudl Verfürth (†)
  • Karl Lautenschlager (†)
  • Karl Pfeffer (†)
  • Rudolf Zenner
  • Gerhard Steppes-Michel
  • Helmut Beck (†)
  • Josef Freimuth sen.
  • Ehrwürdige Schwester Frau Generaloberin Marion
  • Ehrwürdige Schwester Frau Oberin Thomasiana Meier (†)
  • Frauenarbeitskreis Viechtach des Bayerischen Roten Kreuzes
  • Familie Aschenbrenner
  • Familie Kugel
  • Dieter Breitkopf
  • Karl Meier (†)
  • Elisabeth Spitzenberger
  • Walter Grössl (†)
  • Dr. Friedrich Burger
  • Mallersdorfer Schwestern des Kindergartens St. Josef
    (Oberin i. R. Gisela, Leiterin Rupertis, Schwester Sancia)
  • Carl Spitzenberger (†)
  • Alois Pinzl sen.
  • Erich Muhr
  • Rudi Schmid
  • Monika Müller
  • Heinz Schmelmer

Mit der Dominicus-von-Linprun-Medaille ehrt die Stadt Viechtach diejenigen Mitmenschen, die sich in ihrem speziellen Wirkungskreis zum Wohle dieses Umfeldes und der Stadt Viechtach überdurchschnittlich engagiert haben und überdurchschnittliche Leistungen vorweisen können.


  • Siegfried Beck
  • Armin von Linprun
  • Pfarrer Josef Hanus (†)
  • Sebastian Stern
  • Lichtung-Verlag
  • Popp Hermann
  • Günther Götte (†)
  • Günther Bauernfeind
  • Franziska Klinglhöfer
  • Limbeck Konrad
  • Hans-Ulrich Rothe